Schottland und Hebriden - Reiner_Doepke_2017

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Die Rad-Reise 2016:
Eine Rundfahrt über die Äußeren Hebriden und durch Schottland
Die Planung

 
Bei der Planung gehe ich ähnlich vor, wie zuvor bei LEJOG. Und das geht so:
Zunächst erstellst Du eine gaaanz grobe Strecke, um in etwa die Entfernung feststellen und daraus die Circa-Reisezeit ableiten zu können.
Wenn das steht, guckst Du in Deinen Kalender und legst einen Reisezeitraum fest.
Jetzt geht es darum, die gesamte Strecke in fahrbare Tagesetappen auseinander zu hacken. Bei LEJOG habe ich mich an einigen Tagen etwas übernommen. Besonders am Anfang hatte ich die fiesen Anstiege unterschätzt. Trotz zunehmender Fitness nach ein paar Tagen ging es mir im weiteren Reiseverlauf auf den Keks über 150KM am Tag zu fahren. Das Optimum dafür liegt für mein Empfinden bei 100-130 Kilometern.
So ganz werde ich das auch diesmal nicht einhalten können - aber ich arbeite daran. Natürlich kannst Du nicht einfach nach 130KM oder was auch immer Schluss machen ;-)
 
Sofern Du nicht im Zelt wild übernachten willst, ist es sinnvoll ein einer zivilisierten Ortschaft zu enden, wo eine Unterkunft und Essen am Abend wahrscheinlich sind. Im Fall Schottland/Hebriden/Highlands gestaltet sich das schon ab und an etwas kompliziert. Aber dafür sind wir ja flexibel, nicht wahr?

Ich werde erneut Unterkünfte vorbuchen, um mir den Stress nicht anzutun am Nachmittag oder Abend irgendwo ein Zimmer zu suchen. Möglicherweise noch völlig durchgekühlt oder nass oder müde oder hungrig....
So etwas ist dann so, als wenn Du eine Pizzeria suchst: Normalerweise gibt es an jeder Ecke eine - aber suchst Du sie, findest Du keine. Garantiert!

Wenn Du dann irgendwann in der glücklichen Lage bist sagen zu können "Ich habe alle Unterkünfte gebucht", feilst Du noch ein wenig an den Tagesetappen. Suchst Straßen aus, die weniger befahren oder landschaftlich reizvoller sein könnten. Manchmal läuft das sinnvollerweise auch in das Gegenteil.

Ich erstelle mir immer eine EXCEL-Tabelle, die später zu meinem Roadbook wird.
Die unterschiedlichen Farben sind ersteinmal Markierungen für mich, was noch zu tun oder bereits erledigt ist. "ROT" ist immer kritisch, jede andere Farbe mehr oder weniger beruhigend ;-)

Wichtig ist es für mich, Kosten und Reisegeschwinigkeit im Auge zu behalten. Beides ist in der obigen Übersicht enthalten. Im späteren Verlauf zerhacke ich auch diese in die Tagesetappen, in der detailliert Zwischenziele, Kilometer, Höhenmeter, Fährüberfahrten und vor allem die geplanten Zeiten eingetragen sind. Ich kann dann in etwa ermitteln, wann ich morgens aufbrechen muss und wann ich am Ziel sein werde. Das zu wissen ist das für die B&B's wichtig.
Hier halte ich auch noch einmal die Unterkunft und die voraussichtlichen Kosten für den Tag fest. Da ich nie größere Mengen an Bargeld mir mir herumtrage, B&B's aber sehr of nur "Cash" akzeptieren, muss gegebenenfalls nachgetankt werden, um das nötige Kleingeld parat zu haben. Geldautomaten sind besonders in Schottland auch nicht in jeder ansiedlung zu finden!
Wichtig, und überhaupt nicht zu vernachlässigen ist das Budget



Auch dieses errechnet sich aus der ersten Übersichtstabelle
In der obigen Tabelle ist die Planung der Übernachtungskosten später, wenn alle Kosten für die Zimmer feststehen und gebucht sind, herauszunehmen um eine doppelte Berechnung der B&B's zu unterbinden.
In diesem Jahr muss ist feststellen, dass die Kosten für ein Bed & Breakfast gestiegen sind. Es gibt keinen so furchtbar grossen Unterschied mehr zu günstigen Hotels. Wobei günstig in Enland auch anders ist, als bei uns zuhause. Der ungünstige Wechselkurs macht es eben auch negativ bemerkbar.
2014 hatte ich noch mit einem sportlichen Mittel von 35£ kalkuliert (gelandet bin ich bei 38£). Heuer versuche ich 40£ zu treffen, werde aber vermutlich bei 45£ landen. Bei dem teuren Pfundkurs kein Spaß ;-)
Edit 23.01.2016: £46,36 sind es durchschnittlich geworden

Mehr zum Budget hier



 
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