End to End - Reiner_Doepke_2017

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Land's End - John O'Groats (LEJOG)
Das Budget...
...ist schmal. Sehr schmal.
 
Mein Ziel war es während der Planungsarbeiten den durchschnittlichen Übernachtungspreis von GBP 35,- / Nacht (ca. 41,20 EUR) nicht zu überschreiten. Die Messlatte war hoch gelegt und ich habe Sie gerissen. Nach Buchung aller Unterkünfte bin ich bei einem Durchschnittspreis von GBP 37,51 gelandet. Dabei übernachte ich einmal in einem Youth Hostel und dreimal in günstigen Hotels. Sonst habe ich immer B&B gebucht.

Equipment
Ich habe zwar viel, aber nicht alles. Schon gar nichts für einen Reiseradler (s. Ausrüstung)
Gepäckträger plus Anbauadapter, Satteltaschen. Ca. 160 EUR
Eventuell noch Schutzbleche

Die Anreise
Versmold - Calais mit dem Auto und Chauffeur zurück. Zweimal Tanken
Calais - Dover mit MyFerryLink als Fußgänger mit Fahrrad. Wahrscheinlich für lau
Dover - Penzance Mietwagen. Ca. EUR 150

Unterwegskosten
Im Wesentlichen Essen und Trinken. Vielleicht mal ein Eintrittsgeld oder eine kurze Fährpassage. Diese Kosten habe ich nicht vorausgeplant.
Tagsüber kann ich mich mit Lebensmitteln aus dem Supermarkt eindecken. Abends müssen ein vernünftiges Essen und ein paar Bierchen unbedingt sein.

Rückreise
Hull - Rotterdam mit P&O, ca. 150 EUR
Rotterdam - Versmold erneut mit dem Auto und Chauffeur - Diesel: EUR 85,-
 
In Summe:
Anreise (Diesel, Fähre, Mietwagen)                   EUR.......300,-
Zusätzliches Equipment                                   EUR.......160,-
Unterwegskosten / Verpflegung             
Übernachtungen                                               EUR.......910,-
Rückreise                                                        EUR.......235,-
Total - soweit die Planung (Anfang März 2014)   EUR....1.605,-


Die Ausrüstung

...ist wenig spektakulär.
 
Das Rad: Mein "kleines Schwarzes" - Mein treuer Begleiter über die Alpen und beim ersten Ironman. Mein erstes Rennrad überhaupt. Welches Rad also sonst?
Na ja. Ich könnte auch mit dem Brötchen-Hol-Fahrrad oder dem Mountainbike fahren. Das Mountainbike scheidet ziemlich schnell aus, weil es einfach bei wesentlich höherem Kraftaufwand zu langsam unterwegs ist. Beim betagten Alltagsrad wären neben neuen Pneus wahrscheinlich noch neue Kettenblätter, Ritzelpaket und Kette fällig. Extra ein neues Reise- bzw. Trekkingrad anzuschaffen lohnt sich erst mal nicht. Ich habe auch keinen Stellplatz mehr in der Garage frei  :-)
Das Rennrad muss freilich auch ein wenig gepimpt werden. Beleuchtung und vor allem ein belastbarer Gepäckträger mit wasserdichten Packtaschen müssen her. Eventuell noch Schutzbleche.
 
Hierfür habe ich sehr viel Zeit mit Recherchen im Internet verbracht und mich (Henne oder Ei - was war erst da?) zunächst um die Gepäcktaschen gekümmert. Der Markt ist groß, aber nicht undurchdringlich. Letztendlich landest Du immer beim Markführer(?) ORTLIEB oder beim Marktbegleiter VAUDE.
 
Wichtig war mir, dass die Taschen wirklich wasserdicht sind. Abgesehen von einem möglichst großen Fassungsvermögen habe ich keine weiteren Anforderungen gestellt.
Die Verarbeitung bei beiden Anbietern ist ähnlich gut und schlussendlich gaben zwei Details bei mir den entscheidenden Ausschlag: Zum einen hat VAUDE eine wasserdichte Hinterradtasche mit einer zusätzlichen Außentasche am Start und zum anderen konnte ich diese gebraucht (aber eigentlich nagelneu) bei Amazon unglaublich günstig schießen. Anstatt des Verkaufspreises von EUR 140 pro Paar habe ich inkl. Versand 69 EUR bezahlt. OK, zugegeben. Die Farbe entspricht nicht meinen Vorstellungen, aber so what? Die "Aqua Back Plus" hat pro Paar ein Fassungsvolumen von 51 Litern bei einem Eigengewicht von knapp unter 3 KG.

Passend zu den Satteltaschen habe ich noch das "Top Case" von VAUDE erstanden, das an den Packtaschen befestigt wird. Das bringt noch einmal 30 Liter mehr.
 
Beim Gepäckträger habe ich mich für den "CARGO" von TUBUS entschieden. Es gibt natürlich eine Vielzahl von Gepäckträgern, wenn man aber ausgiebig in Foren und Bewertungen liest, landet man früher oder später immer bei Modellen von Tubus.

Ein Handicap bei meinem Rennrad ist, dass es (natürlich) keine Aufnahmen für die Trägerfüße und keine Ösen an den Sitzstreben gibt. Als einziger Hersteller bietet Tubus Lösungen hierfür an. Das verteuert den Gepäckträger natürlich noch einmal - verhindert aber dass ich selbst irgendwelche Adapter basteln müsste. Mit geeignetem Werkzeug, Material und vor allem dem Wissen wäre das aber möglich. Auch dazu findest Du Beispiele im Netz.
 
Nach langen Suchen nach dem günstigsten Beschaffungspreis bin ich bei "Bike-Components" gelandet, die superschnell geliefert haben.


 
Im Gepäck

Bei diesem Punkt wird es komplizierter und die Antwort auf das "Was und Wieviel" wird sich im Laufe der Planungen ständig verändern.
Nach einer ersten Probefahrt Anfang März mit den beiden Packtaschen ist klar, dass ich damit alleine nicht auskomme. Obwohl das Gewicht der nicht vollgepackten Taschen und dem Gepäckträger schon erheblich war, muss ich wohl noch eine weitere Tasche auf dem Gepäckträger mitnehmen. Alternativ einen Rucksack. Was ich mir eigentlich nicht antun möchte. Zum einen aus Gewichts- (Rücken-)gründen, zum anderen wegen des feuchtwarmen Klimas, das sich auch bei einen guten Bike-Rucksack bildet.
Ich plane, mir ein- oder zweimal ein Paket mit frischer Wäsche zu schicken. Natürlich wasche ich die Wäsche täglich durch. Zumeist von Hand, oder wenn ich Glück habe, bekomme ich mal eine Waschmaschine gestellt. Die Erfahrung der Transalp zeigt, dass ich mich bei Handwäsche auch schnell selbst (nicht mehr) riechen kann ;-)

Alles das, was ich mitnehme muss also ein kleines Packmaß haben und möglichst leicht sein.

Im laufenden Update befindet sich die Packliste, hier zum Einsehen.
Neben Wäsche zum Fahren und am Abend gehört noch das nötigste Werkzeug an Bord.

Elektronik
 
Am Rad:
- GARMIN 705 Egde - zur Navigation und Routenaufzeichnung
 Sicher nicht mehr das aktuelle Model aber funktionsfähig
- POLAR Pulsuhr
- Action Cam
- Smartphone
 
Im Gepäck:

- Netbook - um Daten vom Garmin und der Pulsuhr auslesen zu können, zu bloggen aber auch um ggf Strecken neu zu planen und herunterladen und auf den Garmin übertragen zu können.
- Tablet-PC. Zum Lesen und so...
=> Beides zusammen bringt natürlich schon ordentlich Gewicht auf die Waage. Aber ohne kann bzw. möchte ich nicht losfahren.
- Ladekabel, Mehrfach Steckerleiste, Steckeradapter, USB-Kabel, USB-Stick
 
Update 13.05.2014:
 
Dummerweise verfüge ich momentan nur über eine Pre-Paid-Kreditkarte, die für das normale Leben durchaus ausreicht. Nicht aber als Sicherheit bei Fahrzeugvermietern - was im Grunde ja auch verständlich ist. Die reine Miete ist dabei nicht das Problem, wohl aber die Kaution für eventuelle Schäden oder leere Tanks bei der Rückgabe.
Der Plan, ab Dover mit dem Mietwagen nach Penzance zu fahren hat sich nach tagelangen Internetrecherchen und Telefonaten zerschlagen.
Der neue Plan: Ich lasse mich bringen. Das hat den Vorteil eines gemeinsamen Kurzurlaubs und einer komfortablen Anreise. Nachteil: Gestiegene Kosten bei den Übernachtungen, Diesel und Fähren.
 
Das Reiserad ist nun komplett fertiggestellt:


 
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